Homöopathie

Homöopathie ist eine Behandlungsweise, deren Wirkmechanismus mit den derzeitigen wissenschaftlichen Methoden leider noch nicht befriedigend nachgewiesen werden kann, deren heilsame Wirkung jedoch  homöopathische Ärzte und deren Patientinnen und Patienten gut kennen.

 

Klassische Homöopathie ist jene Art der Homöopathie, die Samuel Hahnemann gelehrt hat. Die heutigen Schulen unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht, allen gemeinsam ist jedoch ein sehr ausführliches Anamnesegespräch, in dem das subjektive Erleben präzise erfasst wird und als Grundlage dient für einen arzneilichen regulierenden Impuls, der im günstigsten Fall Gesundheit wiederherstellt.

 

Eine andere Form der Anwendung homöopathischer Arzneien ist die Mikroimmuntherapie. Dabei werden bestimmte immunkompetente Substanzen, die ausschließlich biotechnologisch hergestellt  sind, in Form von Globuli sublingual verabreicht und modulieren so das Immunsystem auf sehr differenzierte Art in der Behandlung von Infektionen wie Herpes, Epstein Barr oder Papillomen einerseits aber auch Allergien oder Autoimmunerkrankungen und vielem mehr. 
 
Homöopathische Organpräparate schließlich bieten die Möglichkeit, die Funktion von chronisch geschwächten Organen mit Niedrigpotenzen zu unterstützen und anzuregen oder von akut entzündeten mit höheren Potenzen zu dämpfen.

Die Homöopathie in Wien

Die Geschichte der konstitutionellen Homöopathie ist in Wien untrennbar mit dem Namen Dr. Mathias Dorcsi verbunden, der in den 80iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts uns, der ersten Generation seiner Schüler, sein Verständnis mit auf den Weg gegeben hat. Seine „bewährten Indikationen“ haben Eingang gefunden in jede homöopathische Hausapotheke und unzählige Antibiotikaschachteln blieben und bleiben dank Aconitum napellus oder Belladonna bedauerlicherweise in den Apotheken. 

 

 

Homöopathische Mittel

Die Zahl der homöopathischen Mittel ist mittlerweile auf mehr als 5.000 angewachsen, eine Fülle, die ohne computergesteuerte Homöopathieprogramme nicht bewältigbar ist. 

 

Neben der Homöopathie, die - wie ihr Name sagt - Ähnliches mit Ähnlichem behandelt, gibt es aber auch neuere therapeutische Konzepte mit auf homöopathische Art aufbereiteten Arzneien. Verdünnen und Dynamisieren sind die Arbeitsgänge, die aus Substanzen molekülfreie Signale machen. Im Mikrobereich der Zelle läuft ständig eine große Zahl von Prozessen ab. Es ist völlig klar, dass biochemische Prozesse dafür viel zu langsam sind und Kommunikation innerhalb der Zelle und von Zelle zu Zelle oder von Zelle zu Bindegewebe und umgekehrt nur über informierende Signale ablaufen kann. Diese Erkenntnis nützt die Mikroimmuntherapie und sendet sehr spezifische Signale in die Mikrobereiche der Zellregulationen, Trägermoleküle dieser Signale sind - wie in der klassischen Homöopathie - die bekannten Globuli, die als Niedrigpotenzen stimulieren und als Hochpotenzen beruhigen und bremsen. 

 

 

Die Behandlung von Krankheiten

Die Namen der Krankheiten sind um vieles größer als die Mechanismen, die ihnen zu Grunde liegen. Behandelbar ist im Grunde genommen alles, was regulierbar ist. Manchmal muss dabei erst eine Regulationsstarre überwunden werden oder eine überschießende, unkontrollierte Aktivität gebremst und unter Kontrolle gebracht werden. Die grobstoffliche Ebene (Übersäuerung, Mangel, Toxisches) wird tunlichst mitberücksichtigt. 

Dr. med. Uta Santos-König
Individualisierte Allgemeinmedizin und Psychotherapie

Praxiszeiten: 

täglich (außer an Dienstagen)

von 9 Uhr bis 18 Uhr

 

Terminvereinbarung: 

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Gesundheitszentrum am Hamerlingpark

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1080 Wien

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