Ergänzende Krebstherapien

Erfreulicherweise findet seit einigen Jahren eine Annäherung der konventionellen Medizin an das an Krebs erkrankte Individuum statt, welches bis dahin oft in einem statistischen Mittelwert aus multizentrischen Studien konturlos untergegangen war. Das erleichtert eine gemeinsame Sprache:

 

Individualisierung war immer schon Ausgangspunkt und Ziel aller Maßnahmen einer wahrhaft ganzheitlichen Medizin. Die Diagnose „Krebs“ ist wie kaum eine andere eine Herausforderung zu einem Quantensprung. Heilungen auch in noch sehr fortgeschrittenen Stadien von Krebs sind möglich. Das Gemeinsame aller dieser Heilungen scheint eben jener Quantensprung zu sein.

 

Entschlossenheit, Konsequenz, Willensstärke, Selbstliebe und eine der Heilung förderliche Lebensführung sind vonseiten der Erkrankten nötige und gegebenenfalls zu entwickelnde Qualitäten. 
Dies neben entsprechender Ernährung, körperlichem Training in Form von Ausdauer, Kraft und Dehnung, Atemübungen sowie mentalem Training, gezielten Imaginationen und Bearbeitung von mentalen Hindernissen aus frühen Prägungen und/oder schlimmen Erfahrungen.

 

Immer bemüht neue, erfolgversprechende Therapieoptionen rasch aufzugreifen, innerhalb eines Netzwerkes ähnlich engagierter Kolleginnen und Kollegen kritisch zu prüfen und nach sorgfältigem Abwägen in mein Angebot aufzunehmen, setze ich mich derzeit mit RERUM auseinander, einem Nachfolgepräparat von GcMAF, dem aus dem Vitamin D abgeleiteten Makrophagen aktivierenden Faktor.  Nach den Forschungen einer Arbeitsgruppe um Prof. Marco Ruggiero aus Arizona scheint ein Durchbruch gelungen zu sein.

 

Gemeinsam mit Frau Dr. Bettina Reiter, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, bieten wir Seminare an, die wir „Empowerment nach Krebs“ genannt haben. An zwei Halbtagen bieten wir so viel Information und praktische Übungen wie möglich, damit an Krebs Erkrankte alle theoretischen und praktischen Voraussetzungen zu  ihrem persönlichen Quantensprung mit nach Hause nehmen können. 

Krebstherapie in Wien 

Wir haben in Wien ein Netzwerk ins Leben gerufen, in dem Ärztinnen und Ärzte sich über fundierte Möglichkeiten einer individualisierten Krebstherapie wechselseitig informieren und austauschen, Kongresse besuchen, offenen Fragen nachgehen und dadurch rasch Therapieprotokolle optimieren können.

 

 

Wie lange dauert die Krebstherapie? 

Da Krebs mehr und mehr als chronische Krankheit und nicht als unausweichlich mit dem Tode endender Schicksalsschlag erfahren wird, dauert die Therapie lang: ist die akute Situation überstanden, gilt es wachsam zu sein, den Lebensstil auf Gesundheit auszurichten, mittels gezielter Diagnose frühzeitig zu erfassen, ob mit einer neuerlichen Manifestation von Krebs zu rechnen ist und, wenn dies der Fall sein sollte, therapeutisch frühzeitig gegen zu steuern. 

 

 

Was kostet eine Krebstherapie? 

Die Kosten der Krebstherapie sind ebenso unterschiedlich wie die an Krebs erkrankten Menschen. Manche wollen und können all ihre zeitliche und finanzielle Energie darauf verwenden mit grösstmöglicher Wahrscheinlichkeit gesund zu werden und begeben sich in viele, auch teure Therapien. Je geringer ausgeprägt die ursprüngliche Krebserkrankung war und je ernsthafter und intensiver sich jemand der Veränderung von mentalen, ressourcenverzehrenden Mustern widmet, um so kostengünstiger lässt sich der Therapieplan gestalten.

 

 

Welche Krebstherapien gibt es? 

Neben den Leitlinien der etablierten Medizin gibt es eine große Bandbreite an zusätzlichen oder - wenn gewünscht - auch alternativen therapeutischen Ansätzen. Um diese unüberschaubare Fülle auf Weniges und Effizientes zu reduzieren, gibt es unter anderem sogenannte Chemosensitivitätstests, die anhand von Blut- oder Tumorgewebsproben des Patienten das Ansprechen oder Nichtansprechen von möglichen Therapien mir großer Wahrscheinlichkeit vorhersagen können und einen individuellen Weg nahelegen. 

 

 

Was ist biologische Krebstherapie?

 

Unsere Biologie ist auf Überleben und auf ein Gleichgewicht der Kräfte (Homöostase) angelegt. Chronische Krankheitssymptome sind Ausdruck davon, dass die körpereigenen Regulationsmechanismen an ihre Grenze gelangt sind: Dass nicht alles ausgeschieden werden kann, was ausgeschieden werden sollte, dass bestimmte Substanzen vor allem in Stresssituationen vermehrt benötigt werden und daher unzureichend vorhanden sein können, dass Entzündungsprozesse schwelen und von alleine nicht zu Ende gebracht werden können. So jedenfalls sehen dies die meisten sogenannt „biologisch“ arbeitenden Therapeuten.  Demgemäß bedarf ein kranker Organismus der Unterstützung, indem wir  Blockiertes anregen, Überaktives bremsen, Störendes aus dem Weg räumen,  - letztlich heilt sich jeder Organismus selbst. 

 

 

Die Säulen der Krebstherapie

  • eine ausführliche Anamnese, in der die spezifischen Altlasten gefunden und bearbeitet werden: chronische Entzündungen zum Beispiel oder chronischer Stress in Form unerledigter psychisch belastender Lebensereignisse 

 

  •  ein radikal veränderter Lebensstil: offenbar haben die meisten ehemaligen Krebspatienten, auch solche mit vormals fortgeschrittensten Krebsstadien, sich selbst und ihr Leben ernst und in die Hand genommen und verändert, was verändert werden musste um das dynamische Gleichgewicht namens Gesundheit wieder zu finden. Dazu gehören auch optimale Ernährung, körperliches und mentales Training.

 

  •  eine gute Wahl jener Therapien, zu denen sich ein Patient/eine Patientin nach ausführlicher Information über möglichen Nutzen oder Schaden aus ganzem Herzen entschließt. Unterstützt von Ärztinnen und TherapeutInnen, die solche Entscheidungen respektieren und begleiten.

 

Therapieschwerpunkte

Dr. med. Uta Santos-König
Individualisierte Allgemeinmedizin und Psychotherapie

Praxiszeiten: 

täglich (außer an Dienstagen)

von 9 Uhr bis 18 Uhr

 

Terminvereinbarung: 

+43 1 40 666 00

office@gz-am-hamerlingpark.at
 

Gesundheitszentrum am Hamerlingpark

Krotenthallergasse 3-5/1

1080 Wien

Gesundheitszentrum am Hamerlingpark